Krankheiten großer Musiker und Musikerinnen: Reflexionen am Schnittpunkt von Musikwissenschaft und Medizin.pdf

Krankheiten großer Musiker und Musikerinnen: Reflexionen am Schnittpunkt von Musikwissenschaft und Medizin PDF

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Ein bemerkenswertes Buch hat Musikgeschichte und Medizin […] vermählt und einige Meister pathografisch erneut auf den Tisch gelegt […] und bietet den Charme eine Esseay-Sammlung mit erhellenden Stichproben. (Deutsches Ärzteblatt, Jg.108, Heft 16)Beeinflussen Krankheiten das Komponieren? Hört man Robert Schumanns „Wahnsinn“ in seinen späten Werken? Sind psychische Grenzüberschreitungen der Preis für außergewöhnliche Schöpferkraft? Bewirkte Beethovens Taubheit die avantgardistische Schroffheit mancher späten Kompositionen?Der vorliegende Band setzt sich erstmals interdisziplinär mit diesen Fragen auseinander, d. h. aus musikhistorischer und musiker-medizinischer Perspektive.Große Musikschöpfungen und herausragende Leistungen von Interpretinnen und Interpreten faszinierten schon immer. Wenn schwierige gesundheitliche Entstehungsbedingungen vermutet wurden, stellte dies auch die Musikgeschichtsschreibung dar, manchmal sachlich, gelegentlich dämonisierend, oft romantisierend. Die Frage nach dem tatsächlichen Zusammenhang zwischen Krankheitserfahrung, Krankheit, Kranksein und Komponieren, Musizieren, musikalischer Kreativität harrt in den allermeisten Fällen noch einer genauen Antwort.Hier setzt der vorliegende Band an, der sich aus Sicht der jeweiligen Fachdisziplin mit dem Thema auseinandersetzt: Die Auswirkungen der Krankheiten von Händel, Schumann, Smetana, Schönberg, von Interpretinnen und Interpreten auf das Werk und Wirken werden so musikhistorisch und medizinisch beleuchtet, die Legendenbildung der Musikgeschichtsschreibung wird am Beispiel von Mozarts Tod behandelt. Der Umgang mit Alma Mahler und ihren Kompositionen verdeutlicht die Problematik eines antiquierten Rollenverständnisses, und der trotz Schlaganfall und Sprachverlust weiter komponierende Russe Shebalin ist ein Musterfall für die neuropsychologische Musikforschung.***Does illness influence composition? Can Robert Schumann’s ‘madness’ be heard in his late works? Do those with extraordinary creative powers pay the price of crossing psychological boundaries? Did Beethoven’s deafness cause the avant-garde abruptness of some of his late compositions?This volume is the first to examine these questions from an interdisciplinary perspective, i.e. from the viewpoints of music history and musical medicine.Great musical creations and outstanding performances have always been a source of fascination. When it is assumed that their creation was affected by health problems, music history mentions the fact, sometimes romanticising, often demonising. But the actual connection between the experience of illness, illness and being ill, and composition, music-making and musical creativity remains in most cases an unsolved mystery.This is the starting point for the present volume, which examines the theme from the perspective of the relevant subject areas. The effects of illness on the work and activities of Handel, Schumann, Smetana, Schoenberg and performers are explained from the perspectives of music history and medicine, the mythologising tendency of music historiography is examined using the example of Mozart’s death. Attitudes to Alma Mahler and her compositions illustrate the problems of an antiquated understanding of gender roles, and the Russian Shebalin, who continues to compose despite a stroke and the loss of speech, is taken as a test case for neuropsychological music research.

Eckart Altenmüller u. Reinhard Kopiez, „Eine Leiden schaffende Leidenschaft: Das Schmerzsyndrom der Pianistin Clara Schumann“, in: Krankheiten großer Musiker und Musikerinnen. Reflexionen am Schnittpunkt von Musikwissenschaft und Medizin, hrsg. von Eckart Altenmüller u. Susanne Rode-Breymann, Hildesheim 2009, S. 125–147. Die LAGEN: Susanne Rode-Breymann

7.74 MB DATEIGRÖSSE
9783487143286 ISBN
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Sofya Voigtuh

Krankheiten großer Musiker und Musikerinnen: Reflexionen am Schnittpunkt von Musikwissenschaft und Medizin. Bd. 4 der Reihe „Ligaturen. Musikwissenschaftliches Jahrbuch der Hochschule für Musik und Theater Hannover“ (Rode-Breymann S, Weiss S, Hrsg.). Hildesheim-Zürich-New York: Olms; 2009 Großer Zapfenstreich von Bernhard Höfele portofrei bei ...

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Mattio Müllers

12. Juli 2011 ... chemie, Chemie, Pharmazie und Medizin vo- ... Kleine Flitzer für eine große Uni: Michael Müller (Technisches ... es um die Reflexion der eigenen Religion und ... Vielzahl der vorhandenen Schnittpunkte zu ... für Musik und Darstellende Kunst, der Oper ... Musikerinnen kommen nach und nach in der großen ... Demandt, Alexander; Engemann, Josef (Hrsg.): Konstantin der Große. Mainz am ... Koldau, Linda M.: Frauen - Musik - Kultur. ... ca. 2000. Medizin, Gesellschaft und Geschichte. Stuttgart ... Eine Reflexion und Begründung der Wahl ... Autobiographen: ihre Familien, Krankheiten, ... von professionellen Musikerinnen beschrie-.

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Noels Schulzen

Projekte Prof. Kopiez Eine Leiden schaffende Leidenschaft: Das Schmerzsyndrom der Pianistin Clara Schumann. In E. Altenmüller & S. Rode-Breymann (Eds.), Krankheiten großer Musiker und Musikerinnen: Reflexionen am Schnittpunkt von Musikwissenschaft und Medizin (Ligaturen, Vol. 4, pp. 125-147). Hildesheim: Olms. Download pdf-file

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Jason Leghmann

Krankheiten großer Musiker und Musikerinnen: Reflexionen am Schnittpunkt von Musikwissenschaft und Medizin 200 Seiten Olms, Georg , 2011. Antonia Krihl: Die Musikerin - Frauen in einem Männerberuf: Ein kurzer geschichtlicher Abriss zur Veränderung des Frauenbildes in musikalischen Berufen 28 Seiten Grin Verlag Gmbh , 2012. Tobias Debuch: Anna Amalia von …

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Jessica Kolhmann

Schumann, Clara - Sophie Drinker Institut Eckart Altenmüller u. Reinhard Kopiez, „Eine Leiden schaffende Leidenschaft: Das Schmerzsyndrom der Pianistin Clara Schumann“, in: Krankheiten großer Musiker und Musikerinnen. Reflexionen am Schnittpunkt von Musikwissenschaft und Medizin, hrsg. von Eckart Altenmüller u. Susanne Rode-Breymann, Hildesheim 2009, S. 125–147.